Seafile Server auf Raspberry Pi installieren – Anleitung



Voraussetzung

Ein RaspberryPi (zum Beispiel das „Starter Kit„)* ist vorhanden, das Betriebssystem „Raspian“ ist installiert und natürlich am Netzwerk angeschlossen. Du kennt die IP-Adresse des RaspberryPIs. Diese findest du in deinem Router.
SSH Zugang ist aktiviert. Ich lege immer eine leere Datei mit Namen „ssh“ in der Boot-Partition ab. Ansonsten muss SSH einmalig über „raspi-config“ aktivert werden. Dann installieren wir nun Seafile.

Oder du lädst dir das fertige Image direkt herunter – Zur Seite

ACHTUNG: Artikel nicht mehr aktuell, bitte schaue hier nach.

Anleitung

Per SSH am Raspi anmelden – ssh pi@raspberrypi (Passwort: raspberry)

Beim ersten Start empfehle ich einmal den Befehl sudo raspi-config auszuführen und sowohl den Hostnamen als auch das Passwort zu ändern.
ACHTUNG: Die Anleitung ist veraltet! Hier die Aktuelle Anleitung.

Neuen Nutzer „Seafile“ erstellen, zu diesem Nutzer wechseln und in das Hauptverzeichnis:

sudo useradd -m -p seafile -s /bin/bash seafile
sudo su seafile
cd

Zurück im Browser gehe zu https://www.seafile.com/en/download/ und klicke im Bereich „Server“ bei Server for Raspberry Pi auf den Link „Latest version“, dann Adresse des Links kopieren der Datei seafile-server_7.0.5_stable_pi.tar.gz (Stand: 25.07.2019)

Datei herunterladen, entpacken und in Ordner „installed“ verschieben und Seafile Benutzer verlassen:

wget https://github.com/haiwen/seafile-rpi/releases/download/v7.0.5/seafile-server_7.0.5_stable_pi.tar.gz
tar xfz seafile-server_7.0.5_stable_pi.tar.gz
mkdir installed
mv seafile-server_7.0.5_stable_pi.tar.gz installed/
exit

Benötigte Programme installieren:

sudo apt update
sudo apt install python2.7 libpython2.7 python-setuptools python-ldap python-mysqldb python-memcache python-urllib3 python-pil python-certifi python-idna python-requests mariadb-server-10.0 sqlite3

MySQL Root Passwort setzen:

sudo mysql -u root
update mysql.user set password=password('geheim') where user='root';
update mysql.user set plugin='' where user='root';
flush privileges;
quit

Zurück zum Benutzer „Seafile“ wechseln, in Ordner wechseln und Setup ausführen:

sudo su seafile
cd seafile-server-7.0.5
./setup-seafile-mysql.sh

Du wirst nun nach einigen Angaben gefragt, welche selbsterklärend sind:
Servername: Name des Seafile Servers (frei zu vergeben)
Server IP: IP Adresse des Raspberry (solltest du wissen oder schau in deinem Router nach)
Seafile data dir: Pfad zum Speicherort (können wir auch später ändern)
Fileserver port: Port des Servers (mit Enter bestätigen)

Wenn du gefragt wirst wie die Datenbanken zu erstellen sind, wähle/tippe „1“ um neue Datenbanken zu generieren. Im Laufe des Setups wirst du auch nach dem Root Passwort gefragt, welches du vorher festgelegt hast. Außerdem wird der neue Benutzer „seafile“ angelegt. Auch für diesen müsst ihr ein Passwort festlegen. Der Rest kann getrost mit Enter bestätigt werden.

Du kannst seafile jetzt starten und stoppen mit (sofern du als Benutzer seafile im Ordner /seafile-server-latest/ bist):

./seafile.sh start / stop / restart
./seahub.sh start / stop / restart

Ein Erstmaliger Start sollte nun einmal durchgeführt werden.Admin-Zugangsdaten werden abgefragt und sind zu vergeben. Seafile ist nun bestens vorbereitet. Wir stoppen seafile und seahub hier erst einmal und machen weiter.

Schneller Webspace

Autostart einrichten

Wir verlassen Benutzer Seafile mit „exit“ und erstellen nun die Autostarts, sodass Seafile bei jedem Start vom Raspberry auch automatisch startet. Dazu erstellen wir im folgenden zwei Dateien und aktivieren diese gemäß der offiziellen Anleitung von Seafile (manual.seafile.com):

sudo nano /etc/systemd/system/seafile.service

Folgendes einfügen und speichern mit Strg + O und schließen mit Strg + X:

[Unit]
Description=Seafile
# add mysql.service or postgresql.service depending on your database to the line below
After=network.target

[Service]
Type=forking
ExecStart=/home/seafile/seafile-server-latest/seafile.sh start
ExecStop=/home/seafile/seafile-server-latest/seafile.sh stop
User=seafile
Group=seafile

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Das war Seafile, jetzt kommt Seahub (Weboberfläche):

sudo nano /etc/systemd/system/seahub.service

Folgendes einfügen und speichern mit Strg + O und schließen mit Strg + X:

[Unit]
Description=Seafile hub
After=network.target seafile.service

[Service]
Type=forking
# change start to start-fastcgi if you want to run fastcgi
ExecStart=/home/seafile/seafile-server-latest/seahub.sh start
ExecStop=/home/seafile/seafile-server-latest/seahub.sh stop
User=seafile
Group=seafile

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Jetzt die beiden erstellen Dateien aktivieren:

sudo systemctl enable seafile seahub

Ihr könnt seafile nun als pi-user steuern mit:

sudo systemctl start/stop/restart seafile seahub

Nun habt ihr einen Funktionstüchtigen Cloud-Server installiert. Dieser ist aktuell nur lokal über den Port 8000 erreichbar. Im Folgenden installieren wir nginx als Webserver installieren.

Wenn ihr vorhabt, dass die Daten auf einer externen Festplatte* gespeichert werden, da diese vermutlich deutlich mehr Speicherkapazität als die SD Karte hat, bitte folgenden Link klicken: Externe Festplatte für Seafile vorbereiten.

NginX installieren und einrichten

Als erstes installieren wir Webserver nginx und passen diesen auf seafile an:

sudo apt install nginx
sudo nano /etc/nginx/sites-available/seafile.conf

Folgende Konfiguration eintragen und mit Strg + O speichern und mit Strg + X schließen:

server {
    listen 80;
    server_name _;

    proxy_set_header X-Forwarded-For $remote_addr;

    location / {
         proxy_pass         http://127.0.0.1:8000;
         proxy_set_header   Host $host;
         proxy_set_header   X-Real-IP $remote_addr;
         proxy_set_header   X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
         proxy_set_header   X-Forwarded-Host $server_name;
         proxy_read_timeout  1200s;


         # used for view/edit office file via Office Online Server
         client_max_body_size 0;

         access_log      /var/log/nginx/seahub.access.log;
         error_log       /var/log/nginx/seahub.error.log;
    }
	
	location /seafhttp {
	rewrite ^/seafhttp(.*)$ $1 break;
	proxy_pass http://127.0.0.1:8082;
	client_max_body_size 0;
	proxy_set_header   X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;

	proxy_connect_timeout  36000s;
	proxy_read_timeout  36000s;
	proxy_send_timeout  36000s;

	send_timeout  36000s;

	access_log      /var/log/nginx/seafhttp.access.log;
	error_log       /var/log/nginx/seafhttp.error.log;
    }
    location /media {
        root /home/seafile/seafile-server-latest/seahub;
    }
}

Dann löschen wir die beiden „default“ Dateien und erstellen eine Verknüpfung zu unserer erstellten Konfiguration:

sudo rm /etc/nginx/sites-enabled/default
sudo rm /etc/nginx/sites-available/default
sudo ln -s /etc/nginx/sites-available/seafile.conf /etc/nginx/sites-enabled/seafile.conf

Wir testen die Konfiguration (sollte successful wiedergeben), reloaden nginx und passen die Seafile-Konfiguration an:

sudo nginx -t
sudo nginx -s reload
sudo su seafile
cd conf
nano ccnet.conf

Hinter „SERVICE_URL“ das Doppelpunkt 8000 entfernen. Beispielhaft steht dann nur noch (bzw eure IP-Adresse des RaspberryPi):

SERVICE_URL = http://192.168.2.115

Strg O + Strg + X für speichern und schließen. Anschließend noch eine Zeile einfügen in seahub_settings (auch hier bitte eure IP anpassen):

nano seahub_settings.py
FILE_SERVER_ROOT = 'http://192.168.2.115/seafhttp'

Seafile Benutzer verlassen und Seafile starten:

exit
sudo systemctl start seafile seahub

Seafile läuft nun im lokalen Netzwerk und kann bereits vollständig genutzt werden. Um Seafile auch von unterwegs zu erreichen (was bei einer Cloud ja nicht unsinnig ist) erstellen wir im folgenden einen Account bei einem DynDns Anbieter und ein kostenloses SSL-Zertificat von Let’s Encrypt:
Cloud online verfügbar und mit SSL abgesichert

Gehostet auf einem Server von Bitpalast

36 Gedanken zu „Seafile Server auf Raspberry Pi installieren – Anleitung“

  1. Hallo Stephan!
    Vielen Dank für die Anleitung, sie ist wirklich großartig. Hab sie nachverfolgt und es hat alles super geklappt 🙂
    Ich hätte eine Frage zum Seafile data dir. Wir setzen das ja in der Anleitung auf /home/seafile/seafile-data und du sagst, dass man das danach leicht ändern kann. Kann man das zb einfach auf eine externe Festplatte ändern? Könntest du erklären, wie man den Pfad ändert?
    Vielen Dank!
    lg Jakob

  2. Hi,
    habe gestern Seafile installiert, V7.1.4 – wenn ma Deiner Anleitung folgt bekommt man bei Start von Seahub den Fehler, das kein Modul ccnet gefunden wurde. Nach einiger Suche fand ich die Lösung hier:
    https://forum.seafile.com/t/modulenotfounderror-no-module-named-ccnet/12077
    man muss in Seafile/lib einen symbolischen Link erstellen mit
    ln -s python3.7 python3.6
    Danach lies sich seahub starten.
    Ansonsten vielen Dank für Deine Anleitung,
    Beste Grüße

  3. Hi Stephan,

    ich werkle nun seit Monaten an meinem Seafile rum und bekomme ein Problem nicht in den Griff:
    wenn ich nur kleine Datenmengen transferiere, ist alles kein Problem.

    Sobald ich aber a) große Dateien abrufe oder b) thumbnails generiert werden hängt sich der Raspberry Pi 4 fast komplett auf und „iowait“ schießt durch die Decke. Er fängt auch an heftig auf der SD Karte zu schreiben, obwohl das Storage Verzeichnist auf einer USB SSD liegt.

    Hast du so etwas schonmal gesehen? Im Seafile Forum kann mir niemand helfen bzw. antwortet niemand seit Monaten auf meinen Thread.

    Wie kann ich sicherstellen, dass Seafile nur von der SD Karte geladen wird und sonst alle caches etc. auf der SSD liegen? Eventuell liegt es daran? Ich bin leider nicht sonderlich fit, was Linux angeht.

    LG
    Michi

  4. Tolle Anleitung! Ich habe es mit sqlite installiert, das ging noch schneller. Ich kenn mich leider nicht so sehr aus mit sqlite und mysql. Würdest du mysql empfehlen bzw. was ist besser aus deiner Sicht an mysql?

    1. Hallo Felix, freut mich das es klappt und dir die Anleitung geholfen hat. Ob mysql besser oder schlechter ist vermag ich nicht zu sagen. Ich meine mich zu erinnern das sqlite leichtgewichtiger ist. Ich hatte mich halt einfach für mysql entschieden da die Installation immer geklappt hat. Diese Erfahrung gebe ich entsprechend weiter. Mit sqlite habe ich keine Erfahrung, dürfte aber vermutlich kaum Unterschiede für diesen Zweck aufweisen. Ggf in das seafile manual schauen sollte die Synchronisation nicht klappen oder ähnlich…
      VG
      Stephan

  5. Hallo Stephan
    leider geht etwas nicht.
    Habe es 2x aufgestzt. 2x der gleiche Fehler.
    an was könnte es liegen?

    sudo nginx -t
    nginx: [emerg] „location“ directive is not allowed here in /etc/nginx/sites-enabled/seafile.conf:23
    nginx: configuration file /etc/nginx/nginx.conf test failed

    erver {
    listen 80;
    server_name _;

    proxy_set_header X-Forwarded-For $remote_addr;

    location / {
    proxy_pass http://127.0.0.1:8000;
    proxy_set_header Host $host;
    proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
    proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
    proxy_set_header X-Forwarded-Host $server_name;
    proxy_read_timeout 1200s;

    # used for view/edit office file via Office Online Server
    client_max_body_size 0;

    access_log /var/log/nginx/seahub.access.log;
    error_log /var/log/nginx/seahub.error.log;
    }
    }

    location /seafhttp {
    rewrite ^/seafhttp(.*)$ $1 break;
    proxy_pass http://127.0.0.1:8082;
    client_max_body_size 0;
    proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;

    proxy_connect_timeout 36000s;
    proxy_read_timeout 36000s;
    proxy_send_timeout 36000s;

    send_timeout 36000s;
    }
    location /media {
    root /home/seafile/seafile-server-latest/seahub;
    }
    }

    1. Hallo Markus,

      spontan fallen mir in der seafile.conf 2 Fehler auf:
      1. Buchstabe fehlt: server nicht erver (evtl nur kopierfehler hier ins Kommentar)
      2. du hast vor „location /seafhttp{ eine geschweifte Klammer zu. Die Location muss innerhalb des Servers stehen.

      Evtl reicht es schon, wenn du die Klammer entfernst…

      Im Zweifel: sudo rm /etc/nginx/sites-enabled/seafile.conf
      sudo nano /etc/nginx/sites-enabled/seafile.conf

      Inhalt der Anleitung einfügen…
      Dann sollte es passen. Bitte Feedback.

      Viele Grüße
      Stephan

      1. Hallo Stephan
        Danke für die schnelle Antwort.
        sorry, jetzt ist alles drauf, so wie es in der conf Datei steht.
        Ich denke es fehlen keine Klammern, oder doch?
        Gruss Markus

        server {
        listen 80;
        server_name _;

        proxy_set_header X-Forwarded-For $remote_addr;

        location / {
        proxy_pass http://127.0.0.1:8000;
        proxy_set_header Host $host;
        proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
        proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
        proxy_set_header X-Forwarded-Host $server_name;
        proxy_read_timeout 1200s;

        # used for view/edit office file via Office Online Server
        client_max_body_size 0;

        access_log /var/log/nginx/seahub.access.log;
        error_log /var/log/nginx/seahub.error.log;
        }
        }

        location /seafhttp {
        rewrite ^/seafhttp(.*)$ $1 break;
        proxy_pass http://127.0.0.1:8082;
        client_max_body_size 0;
        proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;

        proxy_connect_timeout 36000s;
        proxy_read_timeout 36000s;
        proxy_send_timeout 36000s;

        send_timeout 36000s;
        }
        location /media {
        root /home/seafile/seafile-server-latest/seahub;
        }
        }

      2. Hallo Markus,

        nein, die conf sieht korrekt aus. Hast du den Fehler immer noch? Die alten nginx confs hast du gelöscht und einen symbolischen Link erstellt?
        Ggf einmal die seahub_setting.py prüfen ob diese soweit passt.

        Ansonsten muss ich heute abend zu Hause mal versuchen den Fehler zu replizieren…

      3. Hallo Stephan
        also wenn ich seafile.conf lösche und eine leere Datei erzeuge dann kommt keine Fehlermeldung, jedoch funktioniert es dann auch nicht.
        gunicorn.conf habe ich auch erstellt, leider ohne Erfolg.

      4. Hallo Markus,

        ich habe das mal getestet und ich bekomme die Gleiche Fehlermeldung. Hier sind irgendwo Leerzeichen drin, die da nicht hingehören.

        Bei folgender conf verlief der nginx -t erfolgreich:
        server {
        listen 80;
        server_name _;

        proxy_set_header X-Forwarded-For $remote_addr;

        location / {
        proxy_pass http://127.0.0.1:8000;
        proxy_set_header Host $host;
        proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
        proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
        proxy_set_header X-Forwarded-Host $server_name;
        proxy_read_timeout 1200s;

        # used for view/edit office file via Office Online Server
        client_max_body_size 0;

        access_log /var/log/nginx/seahub.access.log;
        error_log /var/log/nginx/seahub.error.log;
        }

        location /seafhttp {
        rewrite ^/seafhttp(.*)$ $1 break;
        proxy_pass http://127.0.0.1:8082;
        client_max_body_size 0;
        proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;

        proxy_connect_timeout 36000s;
        proxy_read_timeout 36000s;
        proxy_send_timeout 36000s;

        send_timeout 36000s;

        access_log /var/log/nginx/seafhttp.access.log;
        error_log /var/log/nginx/seafhttp.error.log;
        }
        location /media {
        root /home/seafile/seafile-server-latest/seahub;
        }
        }

        Ich schicke dir die seafile.conf als Datei per Mail hinterher und aktualisiere meine Anleitung (evtl ist da auch ein Fehler drin den man nicht sieht).

        Bitte ändere die gunicorn.conf wieder zurück. Restart seafile und nginx -t.

        Freue mich auf Feedback.

        Viele Grüße
        Stephan

  6. Egal, welcher Browser, welches Betriebssystem oder welche Datei:

    „CSRF-Verifizierung fehlgeschlagen. Anfrage abgebrochen.“

    Woran kann das liegen?
    SSL-Zertifikat habe ich nicht installiert (wüsste auch gar nicht, welche Domain ich mir für meine Raspi4 ausdenken sollte).

    1. Hallo Milea,

      wenn es kein Berechtigungsproblem ist, prüfe einmal deine Datei: /etc/nginx/sites-available/seafile.conf
      Ggf. löschen und neu anlegen. Hierzu kannst du einfach aus meiner Anleitung unter dem Punkt „NginX installieren und einrichten“ den Inhalt kopieren. Ich gehe davon aus, du bist der Anleitung soweit gefolgt und hast nur kein DynDns und SSL eingerichtet. Somit ist Seafile nur lokal erreichbar.

      Name ist frei wählbar. Zum Beispiel: mileacloud.ddns.net wäre doch nett 🙂

  7. Hallo,

    vielen Dank für die Anleitung. Ich habe den ersten Teil durchgeführt und bin auf einen Fehler gestoßen. Localhost:8000 ist erreichbar, aber auf der Bibliotheken Seite steht „Fehler“ und es lassen sich keine Bibliotheken erstellen.
    Seahub.log
    113, in connect_daemon_with_pipe
    raise NetworkError(„Can’t connect to daemon“)
    NetworkError: Can’t connect to daemon

    Seafile.log
    [11/16/19 02:33:14] http-server.c(257): fileserver: cluster_shared_temp_file_mode = 600
    [11/16/19 02:33:14] ../common/mq-mgr.c(54): [mq client] mq cilent is started
    [11/16/19 02:33:14] http-server.c(2226): Could not bind socket: Permission denied

    Vielen Dank für die Hilfe im Voraus.
    Gruß H. Tunbek

    1. Hallo,

      das sieht im ersten Augenblick aus als würden Schreibrechte fehlen (Installation hast du als seafile-user durchgeführt wie beschrieben?).
      als User pi sudo systemctl restart seafile seahub bereits ausgeführt?
      Hast du die Daten bereits auf eine externe Festplatte verschoben? Hier an die Schreibrechte gedacht?
      sudo chown -R seafile:seafile /media/usb-platte/seafile

  8. Hallo Stephan,

    erst einmal ein großes Danke für die Anleitung. Im Frühjahr 2019 verwendete ich diese um einen Mini-Server für zu Hause auf zu setzen, der bis heute einwandfrei läuft.
    Jetzt wollte ich „aufrüsten“ und meine neue RasPi4 mit schnellem USB3 und Giga-Lan in den Dienst stellen.
    Wieder ging ich Schritt für Schritt deine Anleitung durch und war diesmal nicht erfolgreich.
    Nach dem Durchführen des Setups (./setup-seafile-mysql.sh) kann ich zwar ohne Fehlermeldung die Dienste:
    ./seafile.sh start
    ./seahub.sh start
    starten kann, aber dann kann ich nicht über den Browser auf den Dienst zugreifen.
    http://192.168.2.115:8000 (natürlich mit meiner IP) führt zum Fehler:
    Kein Dienst
    Jetzt ist mir auch aufgefallen, dass generell kein HTTP-Server läuft.
    Meine Unterschiede Frühjahr zu Heute:
    1.) RasPi3 –> RasPi4
    2.) Raspbian Stretch –>Buster
    3.) Seafile 6.3.4 –> 7.04
    Kann es sein, dass Stretch nginx als Web-Server vorinstalliert hatte und bei Buster erst noch installiert werden muss?
    Grüße und Danke für deine/eure Hilfe

    1. Hallo Thomas,

      zum Raspi4 kann ich nichts sagen. Hab nur den 1er, 2er und 3er. Allerdings läuft auf meinem Raspi3 auch Buster mittlerweile und hier hat bei mir alles funktioniert. Ob das in einer der Versionen vorinstalliert weiß ich nicht. Kommt sicherlich auch darauf an was genau man installiert (Raspian Lite oder Full…)
      Ggf nginx nachinstallieren und konfigurieren?

      1. So, ich habe mich jetzt mit meiner RasPi4 ran gemacht.
        Mit der angepassten Anleitung und Seafile 7.05 ist jetzt wieder alles perfekt gelaufen. Danke

      1. Danke.
        Hat geholfen, nach einen upgrade von 6.3.4 zu 7.0.5.
        Da kam nur eine leere Seite.
        gunicorn editiert und es lief sofort.
        Hatte schon etwas nach dem fehler gesucht, aber nicht gefunden.

  9. Hallo,
    auch für mich die 1. Anleitung die funktionierte 🙂 . Leider musste ich durch ein bischen rumspielen mit der esternen Festplatte einige Sachen nochmals installieren. Nun funktioniert bis auf die Autostart wieder alles. Ich habe die Anleitung für die Autostart nochmals abgearbeitet, aber nach dem Reboot startet der Service nicht.

    Hier mal ein Auszug aus der systemctl:
    …….
    raspi-config.service loaded active exited LSB: Switch to ondemand c
    ● rc-local.service loaded failed failed /etc/rc.local Compatibili
    resolvconf.service loaded active exited Nameserver information ma
    rsyslog.service loaded active running System Logging Service
    ● seafile.service loaded failed failed Seafile
    ● seahub.service loaded failed failed Seafile hub
    ssh.service loaded active running OpenBSD Secure Shell serv
    …….
    Nach Eingabe von
    sudo systemctl start seafile seahub
    auf der Konsole funktioniert aber alles.

    Hat einer eine Idee??

    1. Problem gelöst.
      Im File /etc/systemd/system/seafile.service noch auf den mysql.service warten:

      [Unit]
      After=network.target mysql.service

  10. Hallo Stephan,
    ein großes Dankeschön für deine Anleitung!!
    Hab bis auf das Umstellen auf HTTPS – signiertes SSL-Zertifikat fast alles geschafft

    sudo sudo certbot –authenticator standalone –installer nginx -d –pre-hook „service nginx stop“ –post-hook „service nginx start“
    bash: domain: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    Kannst du mir weiterhelfen?
    Danke
    Franz

  11. Hi, ich habe deine Anleitung befolgt, allerdings kommt bei mir nach nach sudo systemctl restart seafile seahub ein Fehler. Die Ausgabe systemctl status seahub.service zeigt bei mir:
    Apr 12 14:50:19 raspberrypi systemd[1]: Starting Seafile hub…
    Apr 12 14:50:19 raspberrypi seahub.sh[4059]: LC_ALL is not set in ENV, set to en
    Apr 12 14:50:19 raspberrypi seahub.sh[4059]: [167B blob data]
    Apr 12 14:50:19 raspberrypi systemd[1]: seahub.service: Control process exited,
    Apr 12 14:50:19 raspberrypi systemd[1]: Failed to start Seafile hub.
    Apr 12 14:50:19 raspberrypi systemd[1]: seahub.service: Unit entered failed stat
    Apr 12 14:50:19 raspberrypi systemd[1]: seahub.service: Failed with result ‚exit

    da komme ich einfach nicht weiter. Hast du eine Idee?

  12. Klasse Anleitung
    Bei mir als Linux und Raspi Anfänger hat sie nach einer Woche frustrierender Erfahrungen mit anderen Anleitungen aus dem Netz auf Anhieb funktioniert ( noch ohne Zertifikat, kommt erst später)

    Hier bekam ich die gewünschte Zusammenstellung: mySQL(MariaDB), nginx Webserver und USB Plattenanbindung.
    Das Ganze hoch aktuell und auch noch in Deutsch!

    Grosses Kompliment!

  13. Hier ist, glaube ich, noch ein Tippfehler:

    Zurück zum Benutzer “Seafile” wechseln, in Ordner wechseln und Setup ausführen:

    sudo su seafile
    cd seafile-server_6.3.4_stable_pi <— Strich vor der 6 und ohne _stable_pi
    ./setup-seafile-mysql.sh

    Müsste lauten: cd seafile-server-6.3.4

    Die seafile.service habe ich ja angepasst (Youtube Kommentar) mit der Ergänzung: mysql.service

    p.s. das ist bisher die einzige Anleitung die vollständig (mit https) funktioniert. 🙂 Zumindest nach 6.2.5. 🙂

    Möchtest Du die Email-Funktion auch noch bearbeiten? 🙂

    1. Hallo Hop,

      danke auch für diesen Hinweis. Tippfehler auch hier korrigiert.
      Guter Tipp (auch wenn bei mir nicht nötig, aber evtl für andere auch hilfreich wenn seafile nicht automatisch startet):
      seafile.service angepasst, dass diese erst startet wenn die Datenbank ready ist.
      Zeile „After=network.target“ mit „mysql.service“ ergänzt.

      Zur Mail-Funktion:
      bei funktioniert aktuell (nicht bei Gmail) als seafile Benutzer in sehub_settings.py eingefügt:
      EMAIL_USE_TLS = False EMAIL_HOST = “ # smpt server
      EMAIL_HOST_USER = “ # username and domain
      EMAIL_HOST_PASSWORD = “ # password
      EMAIL_PORT = 25
      DEFAULT_FROM_EMAIL = EMAIL_HOST_USER
      SERVER_EMAIL = EMAIL_HOST_USER

      Dazu muss ich sagen, dass es bei mit Gmail nie und mit web.de sporadisch funktioniert hat.

  14. Hi, vielen Dank für die Anleitung.
    Bin noch nicht durch aber ein Fehler ist mir aufgefallen:
    ./seafile.sh start
    ./seafile.sh stop (das sollte ./seahub.sh start heissen oder?)
    Habe es leider erst beim zweiten Durchgang gemerkt. 🙁

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